Geschäftsbericht 2025

Konzernlagebericht

Forschung und Entwicklung

Zukunftsweisende Mobilitätslösungen mit markenprägenden Produkten und Dienstleistungen sind ohne Innovationen undenkbar. Unsere Forschung und Entwicklung spielt daher für die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens eine zentrale Rolle.

Gemeinsam mit unseren Konzernmarken haben wir – abgeleitet aus unserer Konzernstrategie – Maßnahmen zur Vernetzung der konzernweiten Entwicklungsaktivitäten auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt steht dabei ein effizienter, markenübergreifender Entwicklungsverbund, gekennzeichnet durch enge Vernetzung unserer Expertinnen und Experten, Zusammenarbeit auf Augenhöhe, ein innovatives Arbeitsumfeld und die Bündelung von Entwicklungsaktivitäten. Der Entwicklungsverbund trägt maßgeblich dazu bei, die Transformation des Volkswagen Konzerns voranzutreiben und seine Zukunftsfähigkeit zu stärken.

Im Berichtsjahr haben wir uns auf der Grundlage dieser strategischen Ausrichtung darauf konzentriert, weiter an zukunftsweisenden Mobilitätslösungen zu arbeiten, wettbewerbsstärkende Technologiekompetenzen aufzubauen, unsere Produkt- und Servicepalette zu erweitern sowie Funktionalität, Qualität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit unserer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

CO2-Flottenemissionen

Um die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen unserer Fahrzeuge zu messen, erheben wir in Europa und in den USA die Kennzahl CO2-Flottenemissionen.

Für die 27 EU-Staaten zuzüglich Norwegen und Island (EU27+2) hat die EU-Pkw-Neuwagenflotte des Volkswagen Konzerns im Berichtsjahr gemäß den gesetzlichen Berechnungsgrundlagen im Durchschnitt 100 g CO2/km emittiert. Die CO2-Daten sind vorbehaltlich der Bestätigung im Rahmen der offiziellen Veröffentlichung der EU-Kommission. Für den Zielwert hat die EU-Kommission ab 2025 eine Verschärfung in Form einer CO2-Reduktion von 15 % gegenüber 2021 festgelegt. Dies entspricht einem CO2-Zielwert von 95 g CO2/km für die Pkw-Neuwagenflotte des Volkswagen Konzerns.

Für den Zeitraum 2025 bis 2027 hat die EU-Kommission einen dreijährigen Ausgleichsmechanismus für die CO2-Flottengrenzwerte für Pkw eingeführt. Das Ziel des Volkswagen Konzerns ist, die CO2-Flottengrenzwerte in EU27+2 über den Dreijahreszeitraum 2025 bis 2027 jeweils primär aus eigener Kraft zu erreichen. Aufgrund des anhaltend herausfordernden und volatilen Marktumfelds, insbesondere bei der Elektromobilität, bleibt die Erreichung der Zielwerte weiterhin eine große Herausforderung.

CO2-EMISSION DER EUROPÄISCHEN (EU27+2) PKW-NEUWAGENFLOTTE DES VOLKSWAGEN KONZERNS

in Gramm pro Kilometer (WLTP)

CO<sub>2</sub>-Emission der europäischen (EU27+2) PKW-Neuwagenflotte des Volkswagen Konzerns (Säulendiagramm)
1 Vorbehaltlich der Bestätigung der CO2-Daten im Rahmen der offiziellen Veröffentlichung der EU-Kommission.

In den USA ist die Emissionsgemeinschaft – bestehend aus den Konzernmarken Volkswagen Pkw, Audi, Bentley, Lamborghini und Porsche sowie dem nicht dem Konzern angehörenden Joint Venture Bugatti Rimac – verpflichtet, die Vorschriften der zwei Regulierungen für Greenhouse Gas (GHG) und Corporate Average Fuel Economy (CAFE) einzuhalten. Aufgrund der abweichenden Länge eines Modelljahres – der in den USA verwendete Bilanzzeitraum – und des Kalenderjahres sind die Werte für das aktuelle und vorhergehende Modelljahr durch interne Berechnungen hergeleitet. Der GHG CO2-Wert für das Modelljahr 2025 (interner Datenstand) der Flotten Pkw und leichte Nutzfahrzeuge liegt im Durchschnitt bei 131 g CO2/km (Modelljahr 2024: 135 g CO2/km) gegenüber einem gesetzlichen Zielwert von 110 g CO2/km (Modelljahr 2024: 117 g CO2/km). Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Flexibilitäten für die GHG- und CAFE-Regulierung strebt der Volkswagen Konzern die Einhaltung der geltenden Vorgaben – vorbehaltlich der Anerkennung durch die Behörden – an. Der für das Modelljahr 2025 genannte Wert versteht sich ebenfalls vorbehaltlich der Anerkennung durch die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA). Die Erreichung des CO2-Zielwertes von circa 99 g CO2/km stellt für das Jahr 2026 eine große Herausforderung dar. Für 2030 streben wir eine Elektrifizierungsquote unserer Neuwagenflotte an, die eine eigenständige Erfüllung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Flottenregulierung erlaubt.

Die amtierende Administration überprüft aktuell die Regulierungen bezüglich ihrer grundsätzlichen Notwendigkeit und der Ausgestaltung.

CO2-EMISSION NACH GHG FÜR PKW UND LEICHTE NUTZFAHRZEUGE DES VOLKSWAGEN KONZERNS IN DEN USA

in Gramm pro Kilometer für das Modelljahr

CO<sub>2</sub>-Emission nach GHG für PKW und leichte Nutzfahrzeuge des Volkswagen Konzerns in den USA (Säulendiagramm)
1 Vorbehaltlich der Einreichung des Final MY Reports MY25 und der anschließenden Anerkennung durch die EPA (interner Datenstand).

Antriebs- und Kraftstoffstrategie

Mit Blick auf die gesetzlichen Emissionsvorgaben entwickeln wir derzeit ein zukunftsorientiertes Antriebs- und Fahrzeugportfolio: Wir haben uns vorgenommen, die Effizienz der Antriebe mit jeder neuen Modellgeneration zu steigern – unabhängig davon, ob es sich um Verbrennungsmotoren, Hybrid- oder reine Elektroantriebe handelt. Der Volkswagen Konzern führt mit seinen Marken eine eng abgestimmte Technologie- und Produktplanung durch, um Zielverfehlungen bei den Flottenverbrauchsgrenzen zu vermeiden. Im Rahmen unserer Elektrifizierungsoffensive wollen wir unseren Kundinnen und Kunden weltweit zunehmend batterieelektrische Modelle anbieten können – vom Volumenmodell bis zum Premiumfahrzeug. Dafür haben wir neben dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) auch eine rein elektrische Plattform für unsere Premium- und Sportmarken – die Premium Platform Electric (PPE) – entwickelt. Des Weiteren gestalten wir derzeit die Nachfolgeplattform für unsere zukünftigen rein elektrischen Fahrzeuge, die sogenannte Scalable Systems Platform (SSP). Strategische Ziele der SSP sind die weitere Senkung von Varianz über alle Segmente hinweg durch die konsequente Steigerung von Synergien und damit das Heben von erheblichen Einsparpotenzialen.

Um in Zukunft möglichst vielen Menschen weltweit nachhaltige und bezahlbare Mobilität zur Verfügung zu stellen, bieten wir ein fokussiertes Antriebsspektrum mit Elektrifizierungen an. Aus heutiger Sicht werden konventionelle Verbrennungsmotoren auch in den nächsten Jahren noch einen großen Anteil des Antriebsportfolios abbilden. Im Interesse eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen ist es deshalb unerlässlich, diesen Teil der Motorenpalette weiter zu verbessern sowie konsequent und marktspezifisch zu konsolidieren. Zur Erfüllung zukünftiger Abgasnormen sind Aggregatemaßnahmen erforderlich, wie eine deutlich aufwendigere Abgasreinigung oder ein intensivierter Einsatz der Hybridisierung von Antrieben, sowie auch Fahrzeugmaßnahmen, zum Beispiel eine optimierte Aerodynamik oder reduzierte Rollwiderstände. Daran arbeiten wir bei der Weiterentwicklung unseres Produktportfolios intensiv.

Für uns ist es wichtig, den Modulansatz stringent weiterzuverfolgen. Um ein breites Produktportfolio wirtschaftlich anbieten zu können, optimieren wir die Anzahl der einzelnen Module. Bei den konventionellen Verbrennungsmotoren etwa reduzieren wir die Varianten im Konzern langfristig im Rahmen der Transformation in Richtung Elektromobilität. Das schafft Freiraum für die Entwicklung und Produktion neuer elektrifizierter Antriebe.

Vernetzung und automatisiertes Fahren

Mobilität von Personen und Waren ist eine Voraussetzung für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Doch die natürlichen Ressourcen schwinden, und der Klimawandel schreitet voran. Kundinnen und Kunden fordern daher ganzheitliche Mobilitätskonzepte, die die Auswirkungen auf die Umwelt minimieren. Sie sollen effizient, nachhaltig, krisensicher, kundenorientiert und jederzeit und überall zugänglich sein.

In unserem konzernweiten Verbund erforschen und entwickeln wir solche Konzepte: Wenn wir die Zukunft der Mobilität gestalten, blicken wir nicht nur auf das Automobil und begleitende Dienstleistungen. Wir beziehen alle Verkehrsmittel, die Verkehrsinfrastrukturen und das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung ein. Digitale Vernetzung und das automatisierte Fahren ermöglichen neue Lösungsansätze. Mit ihnen können wir unseren Beitrag zu einem ganzheitlichen Mobilitätssystem der Zukunft leisten und die Transformation unserer Branche vorantreiben.

Die Grundlage dafür ist Software. Als Global Automotive Tech Driver gehört die Softwareentwicklung zu einer der Ziel-Kernkompetenzen des Volkswagen Konzerns und ist mit dem Handlungsfeld „Software Architektur“ im TOP-10-Programm der Konzernstrategie verankert. Mit Unterstützung von CARIAD als synergetische Softwareeinheit im Konzern soll ein nachhaltiges, komfortables, vernetztes und sicheres automobiles Erlebnis für die Kundinnen und Kunden der Marken unseres Konzerns entwickelt werden.

Im Jahr 2025 hat der Volkswagen Konzern seine Software Governance konsequent weiterentwickelt. CARIAD steuert dabei die Entwicklung von synergetischen Kerntechnologien: automatisiertes Fahren, Infotainment, Cloud und Motion über alle Architekturen und Softwaretechnologien des Konzerns. Ziel ist die beschleunigte und effizientere Entwicklung und Lieferung der Software für die Marken im Konzern und ein noch engeres Zusammenarbeitsmodell zwischen CARIAD und den Konzernmarken. Die Software von CARIAD kann dabei skalierbar in vollelektrischen Fahrzeugen sowie Verbrenner- und Hybridfahrzeugen eingesetzt werden. Entwicklerinnen und Entwickler von CARIAD arbeiten in Innovationszentren an Standorten in Deutschland und Europa, China sowie den USA.

Für Fahrzeuge auf Basis neuer sowie bereits bestehender Architekturen lieferte CARIAD im Berichtsjahr neue Software-Releases und Online-Updates für die Marken Volkswagen Pkw, Škoda, SEAT/CUPRA, Audi und Porsche in allen wesentlichen internationalen Märkten. Auch im Jahr 2025 neu eingeführte beziehungsweise vorgestellte Modelle wie der Škoda Elroq und der Porsche Cayenne Electric sind mit Software von CARIAD ausgestattet.

Fahrzeugsoftware der nächsten Generation soll auch den Weg zu autonomen Fahrfunktionen der Zukunft ebnen. Die Entwicklung des autonomen Fahrens ist Kernbestandteil unserer Konzernstrategie. CARIAD verantwortet die Entwicklung teil- und hochautomatisierter Fahrfunktionen für die Marken des Konzerns. Diese Anwendungen sollen auf unterschiedlichen Leistungsebenen schrittweise in neuen Fahrzeugmodellen eingeführt werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge ist dabei speziell für die Bereiche Mobility and Transportation as a Service (MaaS/TaaS) zuständig. Das autonome Fahren wird an neue Service-Modelle geknüpft, also geteilte Mobilität in den genannten Bereichen mit Robo-Shuttles und -Transportern.

Die Entwicklung automatisierter und autonomer Fahrtechnologien erfolgt jeweils mit Entwicklungspartnern.

Mit Allianzen Kräfte bündeln

Wir verfolgen die klare Strategie der Transformation des Kerngeschäfts und den gleichzeitigen Ausbau des Geschäftsfelds Mobilitätslösungen. Um diese Ziele zu erreichen, stärken wir unsere Innovationskraft durch eine globale Struktur. In der Volkswagen Group Innovation bündeln wir technologische Aktivitäten an sieben internationalen Standorten. Dort entstehen nachhaltige Lösungen für urbane und interurbane Mobilität, die regelmäßig in unsere Konzernmarken überführt werden. So schaffen wir eine agile Innovationsstruktur, die schnelle Projektstarts mit internationalen Partnern in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und E-Mobilität ermöglicht. Wachstum im Mobilitätsbereich entsteht zunehmend durch regionale Innovationsaktivitäten. Deshalb fokussieren wir unsere Venture-Capital-Investitionen und Partnerschaften gezielt innerhalb des globalen Innovationsökosystems des Konzerns. Das erlaubt uns, regionale Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, unser Angebot anzupassen und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu etablieren. Die Auswahl der Engagements erfolgt zentral, um den größtmöglichen Wert für den Konzern und seine Marken zu schaffen.

Mit der Ford Motor Company führen wir eine Allianz für leichte Nutzfahrzeuge und Elektrifizierung. Drei Fahrzeuge sind daraus hervorgegangen und im Markt erhältlich. Außerdem nutzt Ford den MEB von Volkswagen für zwei elektrische Volumenmodelle. Mit der Kooperation wollen Volkswagen und Ford ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, die Produkte noch besser auf die Wünsche der Kundinnen und Kunden weltweit ausrichten und gleichzeitig Synergien bei Kosten und Investitionen heben.

Zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für die Zulassung und Einführung unseres eigenen Self-Driving-Systems beteiligen wir uns aktiv an öffentlichen Projekten. Die Erfahrungen, die wir dort sammeln, kommen den Marken des Konzerns und damit unseren Kundinnen und Kunden zugute.

Die Entwicklung der automatisierten Fahrfunktionen für private Mobilität übernimmt konzernübergreifend die Softwaretochter CARIAD. In der Automated Driving Alliance arbeiten CARIAD und die Robert Bosch GmbH daran, das teil- und hochautomatisierte Fahren auch für das Volumensegment verfügbar zu machen. Im Jahr 2025 hat die Alliance ihren Software-Stack für automatisierte Fahrfunktionen auf Level 2 und 3 durch den Einsatz von KI gezielt weiterentwickelt. Das soll zu leistungsstärkeren intelligenten Fahrerassistenzsystemen führen, die so agieren wie natürliche Personen am Steuer. In einer Testflotte ist die Software bereits im Einsatz und wird kontinuierlich trainiert und weiterentwickelt.

Auf dem chinesischen Markt setzt CARIAD zudem auf lokale Partnerschaften, um die Entwicklungskompetenzen weiter zu stärken. CARIAD China, Volkswagen Group (China) Technology Company und XPeng entwickeln gemeinsam die neue zonale Elektronikarchitektur China Electrical Architecture (CEA) für den chinesischen Markt.

Die Entwicklung hochautomatisierter Fahrfunktionen verantwortet CARIAD mit seiner lokalen Partnerschaft mit dem Unternehmen Horizon Robotics im Joint Venture Carizon.

CARIAD setzt sich zudem für eine offene Zusammenarbeit in der weltweiten Entwicklergemeinschaft ein, um Software im Auto effizienter zu entwickeln und Innovationen zu fördern, zum Beispiel als Platinmitglied im Zephyr Project, als Mitglied der Linux Foundation und als strategisches Mitglied in der Arbeitsgruppe „Software Defined Vehicle“ der Open Source Community Eclipse Foundation.

Rivian and Volkswagen Group Technologies, das von Volkswagen und dem US-amerikanischen Elektrofahrzeughersteller Rivian gegründete Joint Venture, hat 2024 seine Tätigkeit gestartet. Es wird zu gleichen Teilen von beiden Partnern gehalten und agiert als eigenständiges Unternehmen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Software-Defined-Vehicle-Architekturen (SDV-Architekturen) der nächsten Generation, die in künftigen Fahrzeugen beider Unternehmen eingesetzt werden sollen. Das Joint Venture baut auf der bestehenden Software- und Elektronikarchitektur von Rivian auf, um gemeinsam branchenführende Architekturen und Software für SDVs beider Partner zu entwickeln.

Patente unserer Beschäftigten

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir weltweit 7.915 (6.740) Patente auf Erfindungen unserer Beschäftigten angemeldet, davon die Mehrzahl in Deutschland. Der Trend, dass ein immer größerer Teil dieser Patente auf Anmeldungen in wichtigen Zukunftsfeldern wie Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes Fahren, Digitalisierung und Automatisierung, Elektromobilität (inklusive Batterietechnologie) sowie künstliche Intelligenz entfällt, hat sich auch im Jahr 2025 fortgesetzt.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren am 31. Dezember 2025 – einschließlich der At Equity konsolidierten chinesischen Joint Ventures – konzernweit 62.954 (+0,3 %) Beschäftigte tätig; das entspricht einem Anteil von 9,5 % an der Belegschaft.

Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB)
Baukastensystem für die Herstellung von Elektroautos. Der MEB legt die Parameter für Achsen, Antriebe, Hochvolt-Batterien, Radstände und Gewichtsverhältnisse fest, damit ein Fahrzeug optimal die Anforderungen der Elektromobilität erfüllt. Im Jahr 2020 startete die Produktion der ersten Fahrzeuge auf Basis des MEB in Serie.
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Premium Plattform Elektrik (PPE)
Neue Fahrzeugplattform für elektrisch angetriebene Fahrzeuge der Premium-, Sport- und Luxusklasse. Die Komponenten und Funktionen dieser Plattform sind speziell auf die hohen Anforderungen in diesem Segment zugeschnitten. Mit dieser Plattform werden hohe Synergien insbesondere zwischen den Marken Audi, Porsche und Bentley erzielt.
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Scalable Systems Platform (SSP)
Die Scalable Systems Platform (SSP) ist eine zukunftsorientierte und wettbewerbsüberlegene Mechatronikplattform für elektrisch angetriebene und volldigitalisierte Fahrzeuge auf Basis einer einheitlichen Software-Architektur. Innovative Technologien und Skalierbarkeit ermöglichen hohe Synergien vom Kleinstwagen bis zur Oberklasse mit der erforderlichen Produktdifferenzierung zwischen den Markengruppen Volumen, Premium sowie Sport & Luxury bei gleichzeitig verringertem Investitionsbedarf.
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Software Defined Vehicles (SDV)
Fahrzeuge, die mit Fokus auf Software konzipiert und entwickelt werden. Hochgradig digitalisiert mit Hochleistungsrechnern und modernen, eingebetteten Rechnersystemen. Ihre Funktionen lassen sich zentralisiert steuern, über die Lebensdauer aktualisieren und erweitern. Ihre Software dockt flexibel an unterschiedlichste Hardware an - von Steuergeräten bis Sensoren wie Kamera und Lidar. SDVs gelten als Grundlage für sichere, intelligent kommunizierende Fahrzeugflotten, ein neues Kundenerlebnis im Infotainment und hochautomatisierte Fahrfunktionen.
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