Geschäftsbericht 2025

Konzernlagebericht

Entwicklung der Wechselkurse, Zinsen und Rohstoffpreise

Wechselkursentwicklung

Für 2026 erwarten wir eine Aufwertung des Euro im Verhältnis zum US-Dollar und zum britischen Pfund. Der chinesische Renminbi, der brasilianische Real, der mexikanische Peso und der südafrikanische Rand sollten annahmegemäß in unterschiedlichem Ausmaß gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung abwerten. Aufgrund der anhaltend hohen Inflation in Argentinien und der Türkei wird für den argentinischen Peso und die türkische Lira eine starke Abwertung angenommen.

Für die Jahre 2027 bis 2030 rechnen wir mit einer weitestgehend stabilen Entwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung im Verhältnis zum US-Dollar und zum mexikanischen Peso. Wir gehen von einem im Durchschnitt leicht aufgewerteten Euro gegenüber dem britischen Pfund sowie einer durchschnittlichen Abwertung des brasilianischen Reals aus. Für den chinesischen Renminbi und den südafrikanischen Rand erwarten wir eine durchschnittliche Aufwertung für die Jahre 2027 bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2026. Die relative Währungsschwäche der türkischen Lira und des argentinischen Pesos wird sich vermutlich fortsetzen. Das sogenannte Eventrisiko – das Risiko nicht vorhersehbarer Marktentwicklungen – bleibt dabei jedoch grundsätzlich bestehen.

Zinsentwicklung

Nachdem im Jahr 2025 in fast allen großen westlichen Industrieländern und in vielen Schwellenländern Leitzinssenkungen zu verzeichnen waren, wird die weitere Veränderung der Leitzinsen in 2026 in den jeweiligen Ländern auf der einen Seite von der weiteren Inflationsentwicklung und auf der anderen Seite von dem Ausmaß eines möglichen wirtschaftlichen Abschwungs abhängen. Insgesamt gehen wir für 2026 von einem im Durchschnitt gegenüber dem Jahr 2025 etwas niedrigeren Zinsniveau aus.

Für die Jahre 2027 bis 2030 erwarten wir, dass die Zinssätze insgesamt etwa auf diesem Niveau verharren werden.

Entwicklung der Rohstoffpreise

Für 2026 gehen wir bei vielen Rohstoffen von Preisanstiegen aus. Aufgrund des Wechselkurseffekts spiegelt sich dieser Preisanstieg nicht zwingend immer in der Bewertung in Euro wider.

Für die Jahre 2027 bis 2030 rechnen wir mit einer weiterhin volatilen Entwicklung auf einem zum Teil erhöhten Preisniveau auf den Rohstoffmärkten. Insbesondere für Batteriematerialien und Edelmetalle gehen wir von deutlichen Preisanstiegen aus.