Geschäftsbericht 2025

Anhang

2. Kosten der Umsatzerlöse

In den Kosten der Umsatzerlöse sind die dem Finanzdienstleistungsgeschäft zuzuordnenden Zinsaufwendungen in Höhe von 9.307 Mio. € (Vorjahr: 10.485 Mio. €) ausgewiesen.

Die Kosten der Umsatzerlöse enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte (im Wesentlichen Entwicklungskosten), Sachanlagen (im Wesentlichen Technische Anlagen und Maschinen sowie Grundstücke und Gebäude), Vermietvermögen und Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von 3.577 Mio. € (Vorjahr: 1.558 Mio. €), hiervon entfallen 2.551 Mio. € (Vorjahr: 585 Mio. €) auf Immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen. Der Anstieg ist unter anderem auf die Wertberichtigung aktivierter Projektkosten in Verbindung mit der Neuausrichtung der Produktstrategie von Porsche zurückzuführen. Weitere Erläuterungen dazu finden sich unter der Angabe „Wesentliche Ereignisse“. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermietete Vermögenswerte und Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von 1.025 Mio. € (Vorjahr: 973 Mio. €) sind im Wesentlichen dem Segment Finanzdienstleistungen zuzuordnen. Sie ergeben sich aus den fortlaufend aktualisierten internen und externen Informationen, die in die Restwertprognosen der Fahrzeuge eingehen. Davon betreffen 97 Mio. € (Vorjahr: 194 Mio. €) kurzfristige Vermögenswerte. Ab dem Geschäftsjahr 2025 werden die Angaben der außerplanmäßigen Abschreibungen nach Funktionsbereichen gegliedert. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

Im Geschäftsjahr 2025 betrugen die erfolgswirksam verrechneten Forschungs- und Entwicklungskosten im Volkswagen Konzern 18.396 Mio. € (Vorjahr: 17.963 Mio. €).

Erfolgsbezogene Zuwendungen der öffentlichen Hand beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf 279 Mio. € (Vorjahr: 324 Mio. €) und wurden grundsätzlich den Funktionsbereichen zugeordnet.